Lernen mit Manz

Im Porträt: Redakteurin Iris Träutner

Seit mehr als zwei Jahren ist Iris Träutner Redakteurin bei MANZ. Dabei hat alles ganz anders begonnen. Wie? Das lesen Sie in unserem Inside-MANZ-Porträt.

Von Manuela Tomic - 28. November 2018

 

Die Bühnenpräsenz ist Iris Träutner auch heute noch anzumerken. Viele Jahre jobbte sie als Musikerin mit einer Band, mit Auftritten in ganz Österreich, unter anderem im renommierten Wiener Jazzclub Porgy & Bess. „Damals wollte ich Popstar werden“, erzählt die ausgebildete Jazz-Sängerin mit einem Schmunzeln.

Dass sie einmal bei einem Schulbuchverlag landet, hätte sie sich am Anfang ihrer Karriere noch nicht gedacht. Und doch braucht sie vieles, das sie von der Bühne kennt, auch in ihrem heutigen Beruf.

 

Iris Träutner arbeitet als Redakteurin im Bereich Betriebswirtschaft bei MANZ. Foto: Christopher Mavrič

 

Ein Jahr, ein Buch

Die 44-Jährige ist Redakteurin im Bereich Betriebswirtschaft bei MANZ. Sie und ihr Team stecken hinter den Betriebswirtschafts-Schulbüchern für HAK, HLW, FW und HAS.

Ein Jahr arbeitet sie mit Autoren, Korrektoren und Designern zusammen, bis ein Schulbuch entsteht. Von der ersten groben Struktur über die Manuskripte und das Layout: bei ihr verschmilzt alles zu einem fertigen Produkt. Für diesen Beruf müsse man ein Teamplayer sein, sagt Träutner, wie auf der Bühne.

Einmal Lehrerin und zurück

Gleich an mehreren Büchern arbeitet sie parallel. Bei MANZ ist Träutner seit 2016 und hat zuerst als Korrektorin angefangen. „Ich wusste, den nächsten Redakteurs-Job reiße ich mir unter den Nagel“, erzählt sie und lacht. Der Plan ist aufgegangen. Nach einem Jahr ist Träutner zur Redakteurin aufgestiegen.

Die gebürtige Wienerin studierte Germanistik und Musikerziehung in Wien. Nach ihrer Arbeit als Sängerin ging sie 2008 für vier Jahre an die Schule und unterrichtete Deutsch und Musik an einer AHS in Wien-Meidling.

„Seitdem ich als Lehrerin gearbeitet habe, kann ich sagen, dass ich wirklich großen Respekt vor dem Lehrerberuf habe“, sagt Träutner, „ich persönlich hatte zu schwache Nerven für den Trubel in der Schule.“

 

„Ich habe großen Respekt vor dem Lehrer-Beruf.“

 

Nach ihrer Lehrerinnen-Zeit machte sich Träutner mit ihrem Mann, der aus dem Filmbusiness kommt, selbständig. „Als Kommunikationsagentur haben wir Image-Filme gedreht, Texte geschrieben und Webseiten erstellt“, erinnert sich Träutner.

Als sie die Jobausschreibung bei MANZ gesehen hat, schien es ihr wie eine Vereinigung von alldem, das sie bisher in ihrem Arbeitsleben kennengelernt hat: die Schule, die Teamarbeit mit der Band, aber auch das Schreiben und die Selbständigkeit.

„Betriebswirtschaft war für mich natürlich kein Neuland, nachdem ich mehrere Jahre Unternehmerin war“, sagt Träutner. Sie kennt die Herausforderungen in der Praxis und achtet gemeinsam mit den Autoren daher besonders darauf, dass die Bücher auch realitätsnahe sind.

Virtuelle Schulbücher

„Schulbücher haben sich sehr verändert“, sagt sie, „in unseren MANZ Schulbüchern gibt es Beispiele mit echten Unternehmen, viele Infografiken und eine unkomplizierte Sprache.“ Ihre Zukunft und damit auch die Zukunft der Schulbücher von MANZ sieht Träutner zunehmend auch im Bereich Augmented Reality, also in der erweiterten Realität.

„Wenn man in Zukunft mit der MANZ Handy-App durch das Handy auf unsere Bücher schaut, dann könnte zum Beispiel ein virtueller Nachhilfelehrer auf dem Buch erscheinen und die Inhalte erklären“, erzählt Träutner begeistert. In Zukunft möchte sie sich hier mehr vertiefen.

Und wenn sie gerade nicht arbeitet, dann widmet sie sich nach wie vor ihrer Leidenschaft fürs Singen. Bald nehme sie eine CD mit Schuberts Winterreise als Jazz-Interpretation auf. „Das Singen ist ein guter Ausgleich für die intellektuelle Arbeit am Schreibtisch“, sagt Träutner, bevor sie sich auf ihrem Büroplatz wieder ganz ihren Schulbüchern zuwendet.

 

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Ein Beitrag der Was jetzt-Redaktion.