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WissenPlus: Bitcoin einfach erklärt

Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft: In diesem Beitrag werden Funktionsweise, Praxisbeispiele und zukünftige Entwicklungen des digitalen Zahlungsmittels anschaulich und spielerisch erläutert.

Von Mag. Johann Hameder, LL.M. und Mag. Matthias Wagner - 2. Oktober 2019

 

Spätestens seit dem Preisanstieg des Bitcoin auf rund 19.500 US-Dollar im Dezember 2017 ist die digitale Währung verstärkt in den Medien präsent und gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Sowohl Private als auch institutionelle Anleger mischen ihren Portfolios Bitcoin als Alternative zu „klassischen“ Investments wie Aktien, Anleihen oder Immobilien bei, um die Abhängigkeit von Finanzmärkten zu verringern.

 

Wo kommt er her, wo geht er hin?

Entstanden ist der Bitcoin, dessen Dezentralität ihn einzigartig und völlig unabhängig von Regierungen oder anderen Institutionen macht, nach der Finanzmarktkrise 2008.

In einem Umfeld, das durch fehlendes Vertrauen in das herkömmliche Finanzsystem gekennzeichnet war, präsentierte Satoshi Nakamoto (das Pseudonym steht für den Erfinder bzw. die Gruppe von Erfindern des Bitcoin; bis heute ist ungeklärt, wer dahintersteckt.) das White Paper einer dezentralen Krypto-Währung: Bitcoin.

 

Wer Bitcoins erfunden hat, ist bist heute unbekannt. Wer jedoch mehr darüber wissen will, ist mit unseren Lernmaterialen gut bedient. Foto: Shutterstock/Parilov

 

Der Bitcoin stellt nur eine mögliche Anwendung einer neuen bahnbrechenden Technologie dar, welche die Sicherheit des Internets maßgeblich erhöht.

Die Blockchain-Technologie macht es möglich, digitale Informationen zu verteilen, ohne dass diese kopiert werden können, und bildet damit das Rückgrat einer neuen Art des Internets.

Informationen, die auf einer Blockchain gespeichert sind, existieren als gemeinsam genutzte – und kontinuierlich abgeglichene – Datenbank. Die Daten werden von Millionen von Computern gleichzeitig gehostet und jeder Internetnutzer kann darauf zugreifen.

Das folgende Unterrichtskonzept zeigt sowohl Stärken als auch die nicht zu unterschätzenden Risiken des Bitcoin, die Funktionsweise der Blockchain-Technologie sowie die aktuellen Anwendungsgebiete.

 

Den Bitcoin in fünf Schritten verstehen

Nach einem kurzen (1) Einstieg soll mittels eines (2) Videos die Aufmerksamkeit und Neugierde der Schülerinnen und Schüler zum Thema geweckt werden.

Im (3) Informationsteil liegen die Schwerpunkte auf der Funktionsweise von Kryptowährungen, der Entwicklungsgeschichte, der Wertentwicklung, den Vor- und Nachteilen als Zahlungsmittel, dem Bitcoin in der Praxis (Mining, Kauf, Bezahlung) und einer Prognose für zukünftige Entwicklungen.

Im Rahmen einer (4) Pro-Kontra-Debatte können die Inhalte vertieft bzw. die Schülerinnen und Schüler zu eigenen Überlegungen zum Thema angeregt werden. Als (5) Zusammenfassung werden im Plenum noch einmal die zentralen Fachbegriffe und deren Bedeutung mündlich wiederholt.

Der gesamte Beitrag beinhaltet eine Power-Point-Präsentation, ein Arbeitsblatt, Kärtchen und ein Tafelbild der Vor- und Nachteile  zu „Bitcoin als Zahlungsmittel“ – das alles inklusive Lösungen für Lehrkräfte.

 

Auszug aus dem Beitrag

Funktionsweise von Kryptowährungen

Einleitend wird eine herkömmliche Buchgeld-Transaktion mithilfe der Power-Point-Folie 4 beschrieben.

Anschließend wird erläutert, wie der Zahlungsvorgang mit einer Kryptowährung abläuft. Stellvertretend dafür wird der Bitcoin herangezogen.

 

Auf der PowerPoint-Folie 5 wird eine Bitcoin-Transaktion anschaulich illustriert.

 

Anna möchte Ferdinand einen Betrag von 0,1 Bitcoin (BTC) transferieren. Dies geschieht mittels einer Peer-to-Peer-Anwendung direkt von einer Person zur anderen.

Anna kann also den Betrag von 0,1 BTC direkt an Ferdinand transferieren. Die Transaktionskosten sind dabei, im Gegensatz zu einer Banküberweisung, sehr gering.

Beide benötigen dazu lediglich ein elektronisches Bitcoin-Wallet – eine elektronische Geldbörse, in der die BTC beziehungsweise die Eigentumsrechte an den Bitcoin gespeichert werden – und einen Internetzugang.

Die zentrale Stelle, welche diese Transfers „überwacht“ und deren Gültigkeit und Legitimation sichert, ist ein Netzwerk an Rechnern, das aus allen Teilnehmern besteht.

Man wird also mit der Teilnahme auch selbst Teil des Netzwerkes. Dieses dezentrale Netzwerk speichert alle Transaktionen in der sogenannten Blockchain.

 

PowerPoint-Folie 6 erklärt die Blockchain-Technologie.

Gesamter Beitrag für den Unterricht

Den gesamten Beitrag zum Download inklusive PowerPoint-Präsentation, Übungen und Lösungen finden Sie im MANZ Online-Lehrerzimmer unter WISSENPLUS.


Schulbuchbezug

  

 

 

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Ein Beitrag aus der Was jetzt-Redaktion.