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WissenPlus: Datensätze für Übungsbeispiele schnell gemacht

Wirtschaftsinformatik: Die Aufbereitung von Daten für den Unterricht ist für Lehrerinnen und Lehrer häufig aufwendig. Das muss nicht sein. Hier einige Tipps.

Von Mag. Rainer Baier und Mag. Astrid Zöchling - 27. März 2019

 

Die nicht so gute Nachricht gleich vorweg: Ganz ohne händische Aufbereitung der Daten geht es nicht. Man kann sich jedoch sehr viel Aufwand durch Verwendung der richtigen Quellen ersparen.

Wenn man aber Daten aus sogenannten Testdatengeneratoren mit jenen aus Open-Data-Portalen kombiniert, kommt man rasch zum Ziel.

 

Auszug aus dem Beitrag

Ausgangssituation

Es wird eine Datenbank für ein Übungsbeispiel im Wirtschaftsinformatik-Unterricht erstellt, um einen Datensatz zur geografischen Verteilung von österreichischen Kunden nach Bundesländern zu generieren. Kundendaten wie zum Beispiel Vorname, Nachname und Geburtsdatum können erzeugt werden.

 

1. Start: Dummy-Daten aus einem Test-Generator

In der Software-Entwicklung hat sich der Trend zur Generierung von größeren fiktiven Datenmengen zum Test der korrekten Funktionalität des Codes flächendeckend etabliert.

Auf den ersten Blick scheint die Erzeugung von ganzen Tabellen bzw. Datenbanken attraktiv und zeitsparend zu sein, jedoch muss man inhaltliche Abstriche in Kauf nehmen.

Screenshot: Die Erfassungsmaske von Generatedata.com.

 

Es können bei Generatedata.com unterschiedliche Datentypen und Attribute wie Namen, Datumswerte, Städtebezeichnung und Bundesländer generiert werden.

Datumswerte können in bestimmten Zeiträumen angegeben werden, für das Beispiel hier werden Geburtsdaten zwischen 1931 und 1998 gewählt, um Kundinnen und Kunden im Alter zwischen 21 und 88 Jahren darzustellen. Es können jeweils 100 Datensätze auf einmal generiert werden.

TIPP: Sie müssen den Vorgang nur zehn Mal wiederholen und bekommen so ein Dataset von 1.000 Datensätzen – einfach beim Eingabebereich die Geburtsdaten variieren.

 

2. Ergänzen von frei zugänglichen Daten

2009 hat die US-amerikanische Regierung das Portal data.gov gestartet. Nur kurze Zeit später sind auch die EU-Länder gefolgt. In Österreich gibt es das Open Data Portal data.gv.at , das für alle Interessierten frei zugänglich ist.

 

Screenshot: Übersicht der thematischen Gliederung des offenen Datenportals data.gv.at

 

Für Lehrpersonen eröffnet sich dadurch der Zugang zu realen, frei verfügbaren Daten, die für Anwendungsbeispiele genutzt werden können.

 

Gesamter Beitrag für den Unterricht

Den gesamten Beitrag zum Download inklusive PowerPoint-Präsentation, Übungen und Lösungen finden Sie im MANZ Online-Lehrerzimmer unter WISSENPLUS.


Schulbuchbezug

  

 

 

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Ein Beitrag aus der Was jetzt-Redaktion.